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Patricia Sontheim - 3.Bericht

3. Bericht - Mai 9 Monate... schon fast 9 Monate bin ich hier, sprich mir bleiben nur noch 3 Monate und nun hat offiziell der Endspurt angefangen. Viel ist in den letzten Wochen passiert – unter anderem haben wir angefangen unser Fincaprojekt ins Rollen zu bringen. Zur Erklärung: die Ecuador Connection bittet jeden ihrer Freiwilligen ein kleines Projekt innerhalb der jeweiligen Fundación auf die Beine zu stellen, das sowohl nachhaltig als auch pädagogisch wertvoll für die Kinder ist. Zwar sollten die Freiwilligen sich eigentlich jeder ein eigenes Projekt überlegen, mit einer Unterstützung bis zu 200€ von Seiten der Ecuador Connection, jedoch haben wir vier Freiwilligen uns zusammen mit unserer Chefin Claudia überlegt, ein großes Projekt zu starten. Die Idee enstand als wir im November das erste Mal für ein Wochenende auf der Finca arbeiteten. Claudia erzählte uns, dass sie noch massenhaft Platz auf der Finca zu Verfügung haben. Also kam uns der Gedanke, dass wir doch mithilfe der Ecuador Connection ein paar Fruchtbäume auf der Finca pflanzen können, mit der Idee, dass jedes Kind der Fundación auch einen eigenen Baum bekommt, um den es sich kümmern kann, wenn alle auf die Finca fahren. Am Samstag, den 25. April fuhren wir also nach mehrwöchiger Planung mit allen Kindern der Casas Familias in Richtung Finca. Schon vorher hatten wir uns zurecht gelegt, wie wir den Kindern das Projekt erklären wollten. Mithilfe einer Zeichnung ließen wir sie selbst über Gründe nachdenken, warum wir Bäume in unserem Ecosystem brauchen und wofür uns speziell die Fruchtbäume zu Nutze sind. Schließlich kamen wir auf das eigentliche Projekt zu sprechen und die einzelnen Besonderheiten dessen, bevor wir ihnen, unter Anleitung von Julia (einer freiwilligen Agrarwissenschaftsstudentin aus Martinique) zeigten, wie die Bäume gepflanzt werden müssen. Dafür teilten wir sie in gleichmäßige Gruppen ein und schon bald machten sich alle an die Arbeit – und schneller als erwartet waren die ersten 97 Bäume gepflanzt, unter anderem Orangen- und Mandarinenbäume, sowie Mango und Pampelmuse. Sobald diese Arbeit jedoch getan war, kam auch schon die nächste Aufgabe daher: das Beschriften der einzelen Bäume. Wie oben erwähnt, war ein weiterer wichtiger Aspekt, dass jedes Kind seinen eigenen Baum bekommen sollte – und dafür benöitigten wir Namenschilder. Dafür brachte Claudia demnach auch einige dünne Holzscheiben mit, die jeder mit seinem eigenen Namen und diversen Zeichnungen beschriften konnte, wie man wollte – und für die nicht anwesenden Erzieherinnen und zu jungen, daheimgbliebenen Kinder machten ein paar noch ein oder zwei weiter Schilder. Diese Hozlscheiben wurden daruafhin an angespitze Stöcke genagelt, die man leicht in die Erde neben den kleinen Bäumchen schlagen konnte – und voila, jeder hatte offiziell seinen eigenen Baum. Es war schöm zu sehen, wie begeistert alle Kinder beim Bäumepflanzen mithalfen, denn auch den jüngeren, die vielleicht noch nicht ganz verstanden warum Bäume so wichtig für unser Überleben sind, halfen mit großer Freude mit, die Bäumchen auch korrekt in die Erde zu setzen. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass unser Projekt bisher ein voller Erfolg war. Was die kommenden Monate angeht, steht in Planung, dass wir noch mindestens einmal mit den Kindern auf die Finca farhen um nach den Bäumen zu sehen. Zwar können sie sich nicht komplett selber um ihren eigenen Pflanzen kümmern, aber besonders am Anfang möchten wir, dass die Kinder den Wachstum ihres eigenen Baumes auch wirklich miterleben und wissen, dass dieser Baum zumindest für ihre Tage auf der Finca unter ihrer Verantwortung steht. Natürlich muss den kleineren Kindern bei dieser Aufgabe noch etwas geholfen werden, aber für die Älteren ist es eine ideale Möglichkeit Verantwortung für etwas anderes als sich selbst zu erlernen. Abgesehen von unserem Projekt war aber auch so viel los in unserem Leben. Die letzten Wochen steckten wir komplett in der Planung für unseren kommenden Urlaub – es geht für zwei Wochen nach Peru, Bolivien und Chile. Es bleibt nur zu hoffen, dass unser enger Zeitplan auch einigermaßen klappt – bisher hatten wir dabei noch eher selten Glück. Liebe Grüße aus Ecuador, Patricia

 

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